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Zahlen kennen - Unternehmen effizient steuern
 

Mit dem Corporate Planner erhalten Sie ein sehr leistungsfähiges Kennzahlen-Informationssystem.
Die bereits fertig im System angelegten Formeln können jederzeit direkt abgerufen werden.
Bei Bedarf erweitern Sie selbst mit Ihren eigenen Formeln die Kennzahlen für Vertrieb, Finanzen usw.

Nachfolgend die wichtigsten Kennzahlen samt Formel und Kurzbeschreibung im Überblick:

Kennzahlen im Erfolgsbereich
 
Kennzahl Art der Berechnung Aussagekraft / Bewertung
Break-Even-Point
(Gewinnschwelle)
Fixe Kosten
 Ø Stückpreis -  Ø variable Kosten
Gibt an, ab welcher Absatzmenge bzw. ab welchem Umsatz die Fixkosten sowie die variablen Kosten voll gedeckt sind. Wichtige Kennzahl der Planung, insbes. auch für die Absatz- und Preisplanung.
Deckungsbeiträge Preis bzw. Umsatz
-variable Kosten
Zeigt Anteil des Umsatzes auf, der zur Abdeckung der Fixkosten zur Verfügung steht. Verschiedene Planungs- u. Auswertungsmöglichkeiten wie DB/Umsatz, DB/Auftrag, DB/Kunde usw. Wichtige Kennzahl zur Erfolgsplanung, insbesondere der strategischen und operativen Absatzplanung.
Cash-flow Jahresüberschuss
+ Abschreibung
+ Erhöhung langfr. Rückst.
Umsatzüberschusskennzahl, die die Differenz zwischen einzahlungswirksamen Erträgen und auszahlungswirksamen Aufwänden aufzeigt. Gibt Auskunft über Schuldentilgung-, Ausschüttungs-, Reservenbildungs- und Investitionspotential. Werte im Konkurrenz- und innerbetrieblichen Vergleich (Profit-Center) durch Höhe der Afa möglicherweise verzerrt.
Wertschöpfung in % der Betriebsleistung Wertschöpfung x 100
 Betriebsleistung
Zeigt den Anteil des Wertzuwachses am Leistungserstellungsprozeß, der durch das Unternehmen erwirtschaftet wird (Betriebsleistung minus Vorleistungen).
Eigenkapitalrentabilität Ergebnis x 100
 Ø Eigenkapital
Weist die erzielte Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital auf. Insbesondere aus Investorensicht interessant.
Gesamtkapitalrentabilität (Ergebnis + Zinsaufwand) x 100
 Ø Gesamtkapital
Zeigt die Rentabilität des insgesamt im Unternehmen investierten Kapitals auf. Wichtig im Zeit- und Konkurrenzvergleich.
Umsatzrentabilität Ergebnis x 100
 Umsatz
Aussagekraft über markt- und kostenseitige Erfolgskraft. Im Zeitablauf und Vergleich einzelner Profit-Center sowie Konkurrenz und Branche interessant.
Kapitalumschlagshäufigkeit Umsatz
 Ø Gesamtkapital
Zeigt, wie rationell Gesamtvermögen und Kapital eingesetzt sind. Gibt im Konkurrenz- und innerbetrieblichen Vergleich Hinweise auf Rationalisierungspotential.
Return on Investment (ROI) Ergebnis x 100
Ø Gesamtkapital 
Entsteht aus den beiden Komponenten Umsatzrentabilität und Kapitalumschlagshäufigkeit und zeigt die durchschnittliche Investitionsrendite des Unternehmens.
Verschuldungsgrad Fremdkapital x 100
 Ø Eigenkapital 
Gibt das Verhältnis von bilanziellem Fremdkapital zu Eigenkapital an. Diese Relation ist einer der maßgeblichen Faktoren, die beim Rating von Unternehmen eine Rolle spielen.
Rohaufschlag (handelsspezifisch) Rohertrag x 100
 Handelswareneinsatz
Der Rohaufschlag gibt an, wie groß die prozentuelle Spanne zwischen Wareneinsatz und Erlös ist.
Liquidität kurzfr. Vermögen x 100
 kurzfristiges Fremdkapital
gibt darüber Auskunft, welche potenziellen Finanzmitteln, den Zahlungsverpflichtungen gegenüber stehen.

Kennzahlen für Beschaffung, Lagerhaltung, Warenwirtschaft
 
Kennzahl Art der Berechnung Aussagekraft / Bewertung
Durchschnittlicher Materialbestand Anfangsbestand + Endbestand
 2
Aussagekraft bezüglich Lagerhaltung, Vergleich im Zeitablauf, differenziert nach Profit-Center, ... sinnvoll.
Materialumschlag Materialverbrauch
 Ø Materialbestand

 

Aussagekraft über Vorratsverhalten, Erhebung für unterschiedliche Materialien (Einsatz-, Hilfsstoffe, ...) getrennt empfohlen
Auftragsdeckung Lagerbestand x 100
 Auftragsbestand
Zeigt Anteil an Vorprodukten, die durch vorhandene Aufträge reserviert sind. Hinweis auf Reaktionsfähigkeit, Sparpotential.
Relativer Anteil der Beschaffungskosten am Einkaufsvolumen Beschaffungskosten x 100
 Einkaufsvolumen
Aussagekraft hinsichtlich Veränderungsmöglichkeit (Fixkostendegression). Gibt Hinweis auf Kostensenkungspotential und org./techn. Maßnahmen (EDV-Einsatz).
Gezahlter Preis/ Marktpreis bezahlter Preis
Marktpreise
Aussagekraft hinsichtlich der Verhandlungsstärke der Einkäufer, allerdings leichte Verzerrung durch unterschiedliche Konditionen od. Minderqualität möglich.
Vorratsweite Vorrat (Stichtag)
Materialeinsatz pro Tag (Folgeperiode)

 

Aussagekraft bezügl. Lagerhaltung, Bestellwesen, Vergleich mit Konkurrenz u. im Zeitablauf sinnvoll.
Versorgungslage Materialbestand x 100
Materialbedarf
Aussagekraft bezügl. Versorgungssicherheit, gibt auch Hinweise auf Reorganisationsbedarf.
Fehllieferungsquote Anzahl Fehllieferungen x 100
 Gesamtzahl der Lieferungen
Kennzahl zur Lieferantenbeurteilung und Versorgungssicherheit, gibt auch Hinweise auf Reorganisationsbedarf.
Lieferservicegrad Anzahl termingerechter Lieferungen x 100
 Gesamtzahl der Lieferungen
Aussagekraft bez. Lieferverzögerungen, gibt Auskunft über Qualität der Lieferanten (Achtung bei großen Entfernungen!) und Versorgungssicherheit.
Lieferantenanteil pro Artikelgruppe Bezugsmenge von einem Lieferanten x 100
Bezugsmenge von allen Lieferanten 
Aussagekraft bez. Abhängigkeit von Lieferanten und Versorgungssicherheit, gibt Hinweise auf evt. Kostenreduzierungspotenzial.

Produktionskennzahlen
 
Kennzahl Art der Berechnung Aussagekraft / Bewertung
Produktivität Produktionswert
Anzahl der Mitarbeiter
Aussagekraft hinsichtlich Produktivität der Mitarbeiter, v. a. im Konkurrenzvergleich und im Zeitablauf interessant.
Fertigungstiefe vom Betrieb zugefügter Wert
 Produktionswert
Kosteneinflussgröße, gibt Auskunft über Einsatz von Vor- und Zwischenprodukten als Eigenfertigung oder Zukauf.
Vorratsreichweite Vorrat (Stichtag)
 Matertialeinsatz p. Tag (Folgeperiode)
Aussagekraft bezügl. Lagerhaltung, Bestellwesen, Vergleich mit Konkurrenz sinnvoll (Hinweis auf org. Defizite).
Kapitalbildung Produktionswert
 betriebsnotwendiges Vermögen
Aussagekraft bezügl. Kapitalbindung in Produktion, Aussagekraft v.a. im Zeitablauf.
Materialintensität Materialaufwand x 100
Gesamtleistung od. Betriebsleistung
Anteil Materialaufwand an Gesamtaufwand oder Betriebsleistung, interessant hinsichtlich Abhängigkeit von Lieferanten, (Termine, Qualität, …) Preisabhängigkeit der eigenen Produkte von Vorlieferanten (gibt bei Vergleich mit Konkurrenz u.a. Hinweis auf Kostenabbaumöglichkeiten).
Unterhaltsintensität Aufwand f. Reparatur u. Instandh.
Wiederbeschaffungswert
Aussagekraft bez. Qualität der Produktionsanlagen, Instandhaltungsaufwand, interessant v. a. im Zeitablauf und Konkurrenzvergleich.
Maschinenstillstand produktive Stunden
geplante Stunden
Aussagekraft bezügl. Produktivität interessant im Zeitablauf und Konkurrenzvergleich, Hinweis auf Kostenabbaumöglichkeiten.
Lieferzuverlässigkeit gegen Abnehmer Anzahl Aufträge o.k. (Zeit/Menge)
 Gesamtzahl der Aufträge
Aussagekraft hinsichtl. Auftragsbearbeitung, Lieferverzögerung, im Zeit- und Konkurrenzvergleich interessant.
Ausschuss pro Fertigungsstunde Ausschuss insgesamt (in Euro)
 Fertigungsstunden
Aussagekraft hinsichtlich Material- und Fertigungsausschuss, interessant im Zeitablauf (je Abt.) und im Konkurrenzvergleich.
Garantieleistungen Garantieleistungen (in Euro)
Fertigungsstunden
Auskunft über Ausmaß Garantieleistungen, meist inklusive Kulanzleistungen, Vergleich im Zeitablauf und Konkurrenz sinnvoll, Ermittlung im Rahmen kalk. Wagnisse wichtig.

Personalkennzahlen
 
Kennzahl Art der Berechnung Aussagekraft / Bewertung
Personalstruktur Anz. MA je Erhebungseinheit x 100
Anzahl der Gesamtbeschäftigten
Verteilung der Mitarbeiter, Erhebung nach Arbeiter/Angestellten/Auszubild., nach Alter, Bereichszugehörigkeit, Geschlecht, Qualifikation, ...
Bedeutung für die Planung zukünftigen Personalbedarfs, Personalentwicklung,
Fluktuation Zahl d. ersetzten Personalaustritte
 Ø Arbeitnehmerzahl
Maßstab für Betriebsklima u. Stabilität grundsätzlich niedriger Wert günstig, Unterscheidung nach freiwilligem und gesamtem Ausscheiden möglich.
Umsatz je Mitarbeiter (MA) Gesamtumsatz
 Ø Arbeitnehmerzahl
Aussagekraft bezügl. Produktivität und v.a. im Konkurrenzvergleich. Umsatz sagt nichts über das Ergebnis aus, besser daher Deckungsbeitrag je MA.
Cash-flow je Mitarbeiter Cash-flow
 Ø Arbeitnehmerzahl
Aussagekraft bezügl. Produktivität, Kausalität nicht unbedingt gegeben.
Wertschöpfung je Mitarbeiter Wertschöpfung
  Ø Arbeitnehmerzahl
Aussagekraft bez. Produktivität, Kausalität nicht unbedingt gegeben.
Kosten je Mitarbeieter Gesamte Personalkosten
 Ø Arbeitnehmerzahl
Planung Personalkosten im Zeitablauf, Erhebung nach Gliederungsmerkmalen (Monat, Mitarbeiterstrukturen, ...) möglich. Aussagekraft in Zusammenhang mit Produktivität d. MA u. im Konkurrenzvergleich.
Personalkosten je Stunde Gesamte Personalkosten
Anzahl geleisteter Stunden
Gliederung nach Kostenstellen, Aussagekraft bei Kalkulation und im Konkurrenzvergleich. Trennung in fixe und variable Kostenbestandteile erhöht  die Aussagekraft.
Personalintensität Personalkosten x 100
 Umsatz
Steuerung u. Kontrolle Personalkosten, niedrige bzw. konstante Werte angestrebt.
Verbesserungsvorschlagquote Anzahl Verbesserungsvorschläge
 Ø Arbeitnehmerzahl
Gliederung nach Bereichen möglich, Maß f. kreativ-konstruktive Mitarbeit.
Anteil Personalentwicklungskosten Personalentwicklungskosten x 100
Gesamtpersonalkosten
Maß für Intensität Personalentwicklung und Investitionsanteil in Humankapital.
Krankheitsquote Krankenstandstage x 100
Soll-Arbeitstage p. Jahr
Kontrolle Krankenstände, Rückschlüsse auf Betriebsklima/Arbeitszufriedenheit und evt. Unfallverhütungs-/Gesundheitsschutzmaßnahmen im Betrieb.

Die Software von Corporate Planner kann noch viel mehr als Kennzahlen abbilden.
Rufen Sie uns an, damit wir Ihnen unverbindlich den Leistungsumfang präsentieren.

 

 

Kontakt: Software Hemmelmayr, A-4070 Eferding, Schlossergasse 2, office@softwarehemmelmayr.at 
Hr. Karl Hemmelmayr, Tel.: +43 (0)7272 3337